Rückblick: Berliner Verlagspreis 2018

Der Berliner Verlagspreis wurde 2018 erstmalig gemeinsam von den Berliner Senatsverwaltungen für Kultur und Europa sowie Wirtschaft, Energie und Betriebe verliehen. Die Preisverleihung fand am 11. November im Deutschen Theater statt.


Foto: Cordula Giese

Die Preisträger

»Mit dem Berliner Verlagspreis wollen wir den Verlagsstandort Berlin weiter stärken und die Leistungen der unabhängigen Verlage sichtbar machen. Die drei ausgezeichneten Verlage spiegeln mit ihren unterschiedlichen Programmen die ganze Bandbreite der Berliner Verlagsbranche wider. Ich gratuliere den Preisträgern sehr herzlich.« (Ramona Pop) – »Die unabhängigen Berliner Verlage tragen ganz wesentlich zur Bibliodiversität der deutschen Verlagslandschaft bei. Keine andere Stadt verfügt über ein vergleichbares Potential von Verlagen unterschiedlichster Ausprägung. Die Berliner Landespolitik ist stolz, nun mit dem Berliner Verlagspreis eine Auszeichnung ins Leben gerufen zu haben, die Verlage mit künstlerisch herausragenden Programmen würdigt.« (Klaus Lederer)

Berliner Verlagspreis 2018: Verlag Klaus Wagenbach

»Seit über fünf Jahrzehnten ist der Verlag Klaus Wagenbach ein Wahrzeichen der Berliner Verlags- und Kulturszene: Mit ausgezeichnet schönen Büchern entwickelt der Verlag debattenstarke Themen und Autorinnen und Autoren. Wir freuen uns, den Verlag Klaus Wagenbach mit dem erstmalig ausgelobten Berliner Verlagspreis auszeichnen zu dürfen.« (Statement der Jury)

Berliner Verlagspreis 2018 – Förderpreis: Verlagshaus Berlin

»Für die einzigartige Verbindung von moderner Lyrik und gegenwärtiger Illustration steht das Verlagshaus Berlin. Das mutige Programm wird begleitet von Veranstaltungen, die junge Leserinnen und Leser mobilisieren. Gemeinsam mit dem Buchhandel stimmen wir ein in den Appell „Poetisiert Euch!“. Wir verstehen die Entscheidung für diese drei Verlage als Auftakt für den Berliner Verlagspreis: Die Jury 2019 wird mit Blick auf die vielen herausragenden Berliner Verlage genauso leidenschaftlich diskutieren wie wir.« (Statement der Jury)

Berliner Verlagspreis 2018 – Förderpreis: Reprodukt

»Der zweite Förderpreis geht an den Verlag Reprodukt, ein Trendsetter, der mit aufwendig gestalteten Büchern konsequent die große Tradition des Comics pflegt und außerdem die Graphic Novel für ein größeres Publikum etabliert hat. Sein Verlagsprogramm ist innovativ und überzeugend – auch für junge Menschen.« (Statement der Jury)

Die Shortlist

»Wir freuen uns, dass sich mit insgesamt 75 Einreichungen unerwartet viele Verlage für den Berliner Verlagspreis beworben haben. Uns ist bei der Sichtung der eingesandten Bücher positiv aufgefallen, dass sich auch zahlreiche kleine Verlage aus sehr unterschiedlichen Publikationsgebieten gemeldet haben. Wir sind erstaunt über die großartigen Neuentdeckungen, die uns überrascht haben. Die Einreichungen zum Berliner Verlagspreis belegen eindrucksvoll die Bibliodiversität der Berliner Verlagslandschaft.«

Statement der Jury

Die Jury

Gunnar Cynybulk

Verlegerischer Geschäftsführer der Ullstein-Buchverlage

Christiane Fritsch-Weith

Inhaberin des Buchladens Bayerischer Platz

Katharina Hesse

Geschäftsführerin der
Stiftung Buchkunst

Dirk Knipphals

Literaturredakteur der taz

Barbara Schneider-Kempf

Generaldirektorin der Staatsbibliothek zu Berlin